Verein für Akkordeon- und Instrumentalmusik Wiesbaden-Sonnenberg e.V.

gegr. 1950

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Vereinsgeschichte

Am 25. Mai 1950 trafen sich im damaligen Gasthaus "Zur deutschen Einheit" in der Schlagstraße in Wiesbaden-Sonnenberg Freunde der Akkordeon-Musik. Ihr Ziel war die Gründung eines Vereins zur Pflege der Akkordeon-Musik sowie der familiären Geselligkeit.

Der Verein wurde unter dem Namen Harmonika-Orchester Wiesbaden-Sonnenberg e.V. gegründet und im Vereinsregister eingetragen. Im Jahr 1960 wurde das "HOS" in Akkordeon-Orchester Sonnenberg e.V. umbenannt. Seitdem ist der Verein unter dem Kürzel AOS bekannt.

Bis zum Jahre 1969 probte das AOS in verschiedenen Gaststätten und zeigte die geleistete Arbeit in unzähligen Konzerten und Gastauftritten. Ebenfalls in diesem Jahr nahmen erstmals Spielerinnen an Jugendausscheidungsspielen in Frankfurt-Nied teil. Die erfolgreiche Bilanz: 6 mal das Prädikat "sehr gut".

Die Talschule in der Talstraße in Sonnenberg wurde im selben Jahr zum Vereinshaus umfunktioniert und das AOS fand dort sein neues zuhause.

1984 traf den Verein eine schwere finanzielle sowie personelle Krise. Durch den unermüdlichen Einsatz engagierter Mitglieder wurde das AOS quasi "wiederaufgepäbbelt".

Im Jahre 1985 wurde das Vereinsheim gründlich renoviert und man spürte die Euphorie, die durch den stetigen Mitgliederzuwachs vor allem im Jugendbereich ausgelöst wurde. Durch die kontinuierliche Arbeit des Vorstandes und des damaligen Ausbildungsleiters Anton Frey wurde das AOS im Wiesbadener Umkreis weit bekannt. Gesellige Grillfeste, Stammtische und Feierlichkeiten förderten den Zusammenhalt, der bis heute uneingeschränkt erhalten ist.

Seit 1987 stellt das AOS jährlich eine knapp fünfstündige Fassenachtssitzung auf die Beine, die durch die Teilnahme fast ausschließlich Mitglieder aus den eigenen Reihen, das Highlight im Vereinsleben darstellt.

Im Jahr 1990 übernahm Wolfgang Hornung die musikalische Leitung des Vereins und fortan ging es weiter aufwärts. Durch seine junge, unbekümmerte Art Musik "an den Mann" zu bringen ist es dem AOS gelungen, das Instrument Akkordeon auch dort einzusetzen, wo es nicht vermutet wird. Durch die Kombination mit elektronischen Instrumenten und ausgewählt junger Musikliteratur stellt sich der Erfolg auch weit über Wiesbadens Stadtgrenzen hinaus ein.

Jährliche Konzerte, Auftritte beim Hessentag, diversen humanitären Organisationen, Firmenjubiläen sowie befreundeten Vereinen wurden sehr positiv aufgenommen. Oft wird anschließend der Satz geäußert: "Ich hätte ja niemals gedacht, dass man mit dem Akkordeon "so etwas spielen kann". Das legendäre Music von John Miles, oder eine Jazz-Variante des Pink Panthers tragen natürlich zu dieser Resonanz bei.

Im Jahre 1999 wurde das AOS eingeladen, an einem nicht alltäglichen musikalischen Projekt teilzunehmen. Der Mitbegründer des Pariser Hoftheaters in Wiesbaden, Herr Wilfried Weber, komponierte den Fontana-Mix nach John Caige. Diese für den musikalischen Laien neue Impression der Musik, aufgeführt unter Umwelteinflüssen (Geräusche und Ereignisse) im Kurpark Wiesbaden und Schlosspark Biebrich, wurde mit positiver Resonanz der teilnehmenden Vereine, Spieler und Zuhörer bewertet.

Im Jahr 2000 feierte das AOS sein 50-jähriges Bestehen. In einer akademischen Feier und einem anschließenden Konzert wurde dieser Anlass gebührend gefeiert. Der Vorstand und das Orchester haben sich die Weiterentwicklung der geleisteten Arbeit zum Ziel gesetzt, damit das Akkordeon auch weiterhin salonfähig und das der familiäre Charakter des AOS auch den folgenden Generationen erhalten bleibt.

Im Jahr 2013 wurde der Verein umgenannt in "Verein für Akkordeon- und Instrumentalmusik Wiesbaden-Sonnenberg e.V.". Hiermit stellt sich der Verein auf eine breitere Basis und reagiert auf die gesellschaftlichen Veränderungen. Um die Attraktivität des Vereins zu fördern wird neben dem Akkordeon zukünftig auch die Ausbildung weiterer Instrumente angestrebt.